»Denn ich will euch eine Zukunft und eine Hoffnung geben.« Jeremia 29,11

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Pfarrei St. Sixtus

Das Bündnis Sichere Häfen fordert: Evakuiert die Lager – Wir haben Platz!

Bitte um Unterstützung angesichts des Brandes des Flüchtlingslagers Moria

Das Geflüchtetenlager Moria auf der griechischen Insel Lesbos ist in der Nacht vom 8. auf den 9. September 2020 abgebrannt.

Die katastrophale Situation dort war seit langem bekannt: In dem Lager, das ursprünglich für 3.000 Personen ausgelegt ist, lebten bis Dienstagabend mehr als 13.000 Menschen. In Zeiten der Corona-Pandemie mussten Tausende in Zelten oder im Freien schlafen, es gab nicht genügend sanitäre Anlagen, für Nahrung mussten die Menschen oft stundenlang anstehen. Abstand halten, sich vor dem Virus schützen, war in dieser Situation nicht möglich.

Genau vor einem Jahr, im September 2019, ist die Stadt Haltern am See auf Initiative des Asylkreises und der katholischen wie der evangelischen Kirchen dem Bündnis "Sichere Häfen" beigetreten: Über 170 Städte und Kommunen allein in Deutschland haben darin ihre Bereitschaft erklärt, über den Verteilungsschlüssel hinaus Flüchtlinge aufzunehmen. Diese Bereitschaft hat durch die Katastrophe in Moria nun eine hohe Aktualität bekommen.

Daher bitten der Asylkreis und die beiden Kirchen ihre Mitglieder, preiswerten vermietbaren Wohnraum zu melden, den wir für den Fall einer kurzfristigen Aufnahmeerlaubnis von Flüchtlingen aus Moria zusammen mit der Stadt Haltern am See anbieten können.
Außerdem suchen wir Paten/innen, die bereit sind, die Flüchtlinge zusätzlich zu den staatlichen und hauptamtlichen Hilfen zu unterstützen.