»Denn ich will euch eine Zukunft und eine Hoffnung geben.« Jeremia 29,11

Zusammen Halte(r)n gegen Rechts

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Zusammen Halte(r)n gegen Rechts

"Es gebraucht eine neue, eine andere Radikalisierung"

Statt der erwarteten "rund 600" Teilnehmer waren es am Ende geschätzte 4000 bis 5000: Bei der Demonstration "Zusammen Halte(r)n gegen Rechts" am Samstag zeigten sich Marktplatz und angrenzende Straßen so voll wie selten zuvor. Banner und Schilder wogten über den Köpfen, zahllose Lichter leuchteten in  der einsetzenden Dämmerung.

Neben Bürgermeister Andreas Stegemann und Mitgliedern der Ortsverbände der Parteien richteten auch Vertreter der Halterner Kirchengemeinden bewegende Worte an die Anwesenden. "Es gebraucht eine neue, eine andere Radikalisierung, eine Radikalisierung im Guten", forderte Pfarrer Michael Ostholthoff. "Radikalisieren, das bedeutet wörtlich: bis zur Wurzel zurückgehen. Gehen wir gemeinsam bis zur Wurzel, bis zu den gründenden Elementen unseres Zusammenlebens zurück!" Vielfalt sei keine Bedrohung, sondern eine Chance. Dabei "stellen wir uns sehr wohl die Frage nach einer verbesserten Integration", so Ostholthoff. "Und wir werden bei den großen weltpolitischen Herausforderungen an unsere Grenzen stoßen. Aber wir können nicht die augen verschließen, wenn Menschen an unsere Tür klopfen, weil in ihrer Heimat Krieg herrscht." Haltern zeige Halrung, "indem wir das Einende stärken, Unrecht beim Namen nennen und der Demokratie Großes zutrauen". 
Die ganze rede von Michael Ostholthoff finden Sie hier. 

Im Anschluss zog die Menschenmenge durch die Innenstadt. Ein beeindruckendes Zeichen.