»Denn ich will euch eine Zukunft und eine Hoffnung geben.« Jeremia 29,1

Antoniuskapelle, Lavesum

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Antoniuskapelle, Lavesum

Die St.-Antonius-Kapelle in Lavesum

Lavesum ist einer der Ortsteile, die über gleich zwei katholische Gotteshäuser verfügen. Dabei sind die Antoniuskirche und die Antoniuskapelle quasi nur durch eine Straße getrennt.
Die Geschichte der Kapelle in Lavesum reicht weit in die Vergangenheit. In einer Urkunde aus dem Jahr 1467 wird die Weihe einer Kapelle in Lavesum erstmals erwähnt. 1652 wurde die Kapelle dann um vier Meter in westliche Richtung erweitert. 1811 wurden bei einem Brand Dachstuhl und Turm zerstört.
Die heutige Kapelle bekam ihr Türmchen um 1862 und 1866 eine Orgel. Diese Orgel wurde dann nach dem Kirchbau in die neue Kirche übernommen.

Die Antoniuskapelle ist auch Krieger-Gedächtniskapelle. An der Eingangswand des 15 Meter langen und 4,7 Meter breiten Raumes sind an jeder Seite 41 Kreuze für die Kriegstoten und Vermissten des Dorfes aus den beiden Weltkriegen zu sehen.
Der Blick in den schlichten Raum geht hin zum hölzernen Altar, der wunderbar in den Raum passt. Er kündet von Bodenständigkeit und Festigkeit. Über dem Altar hängt ein hölzernes Kruzifix, weitere Holzskulpturen zeigen den Heiligen Antonius und eine Madonna mit dem Jesuskind. Dazu kommt die Sandsteinskulptur des Heiligen Jakobus des Älteren.
Besonderes Kleinod des Kapellenraumes aber sind die Wandmalereien aus der Gründungszeit um 1480, die 1937 freigelegt wurden.
Zu sehen sind im Chorraum die 12 Apostel. An der Nordwand sind es Motive aus der Passion Christi und an der Südwand eine Mondsichelmadonna im Strahlenkranz, umgeben von der Heiligen Katharina und der Heiligen Dorothea.

Anschrift

Kapellenstraße
45721 Haltern am See