»Denn ich will euch eine Zukunft und eine Hoffnung geben.« Jeremia 29,11

"Riffs against cancer"

/fileadmin/_processed_/1/6/csm_header_032422af63.jpg

"Riffs against cancer"

Pfarrei St. Sixtus unterstützt "Riffs against Cancer"

Gemeinsam laut gegen Krebs: Am Samstag, 13. Juni 2026, werden unter dem Titel "Riffs against Cancer" elf lokale und nationale Bands den ganzen Tag über das Halterner Freibad rocken, um Spenden für die Krebsforschung zu sammeln und auf die Bedeutung medizinischer Forschung aufmerksam zu machen.
Das Programm bietet eine Mischung aus Rock, Alternative und intensiven Live‑Performances, präsentiert vom Rockbüro Haltern e.V. 

Die Pfarrei St. Sixtus unterstützt diese tolle Initiative, die auf Steffi Lukat aus Lippramsdorf zurückgeht. Die 40-Jährige erhielt Anfang 2025 die Diagnose Brustkrebs. Nach Operation und anschließender Therapie möchte sie - voller Dankbarkeit für den guten Verlauf, beste medizinische Betreuung und tolle Unterstützung durch Familie und Freunde - etwas in Bewegung setzen, das anderen betroffenen Frauen hilft und entwickelte das Konzept für das Rockfestival in Haltern, dessen Erlöse an die Deutsche Krebshilfe sowie die Krebsforschung gehen werden. Im Rockbüro, das aus organisatorischen Gründen als Veranstalter auftritt, fand sie einen großartigen Partner - und das Line-up verspricht einen unvergesslichen Tag am Lippspieker. 

Am Sonntag, 21. Juni um 10 Uhr feiern wir dann in der Pfarrkirche St. Sixtus eine heilige Messe mit dem Titel "Riffs against Cancer - eine Aktion für das Leben". Die Kollekte der Messe geht komplett an die Initiative. Herzliche Einladung!

Instagram: #riffsagainstcancer2026

"Die Vorfreude steigt!" - Gespräch mit Stephanie Lukat

Liebe Frau Lukat, wie kamen Sie auf die tolle Idee zu "Riffs against Cancer"?

Der Ursprung des Musikfestivals findet sich in meiner eigenen Brustkrebserkrankung, die ich Anfang 2025 diagnostiziert bekam. Geschockt von der Diagnose, habe ich etwas gesucht, um mich von den vielen Untersuchungen abzulenken. Eine Tätigkeit, die Hoffnung schenkt, Aufmerksamkeit schafft und aktiv zur Unterstützung der Krebsforschung beiträgt. Daher fing ich an, ein Festivalkonzept zu schreiben. Mit "Riffs against Cancer" möchte ich zeigen, dass wir selbst in schwierigen Zeiten Gemeinschaft, Mut und positive Energie schaffen können - und dabei auch noch konkret helfen können.

Wie laufen die Vorbereitungen?  

Sehr gut! Alle Helfer*innen sind super motiviert und legen sich ins Zeug. Dafür an dieser Stelle einen herzlichen Dank! Toll, wenn es so viele Menschen gibt, die bei einer solchen Sache wie selbstverständlich unterstützen. Und ich glaube auch, dass nicht nur bei mir, sondern eben auch bei allen Helfer*innen die Vorfreude auf den Tag steigt.

Wie kam es zu der Auswahl der Bands? Kannten Sie die Gruppen schon vorher? 

Tatsächlich gab es die eine oder andere Band, die wir bereits im Vorfeld persönlich kannten und die sofort Ihre Unterstützung zusicherten. Daneben gibt es aber auch Bands in unserem Line-up, zu denen wir noch keinen näheren Kontakt zu Beginn hatten, bei denen uns allerdings ebenfalls die Musik überzeugte und die wir dann angefragt haben. Auch hier haben wir sehr viel Unterstützungswille gespürt, so dass wir nun am Ende elf großartige Bands am 13. Juni präsentieren dürfen.

Wer - und was - hat Ihnen über all die Zeit Kraft gegeben?

Die Kraft, diese schwere Zeit durchzustehen, habe ich in erster Linie durch meine Familie erhalten. Aber auch durch Freunde und Bekannte fühlte ich mich jederzeit auch auf mentaler Ebene unterstützt, so dass ich nie das Gefühl hatte, alleine mit meiner Diagnose zu sein. Das hat enorm geholfen. Schließlich gab mir die tolle ärztliche Versorgung in der Klinik auch immer wieder die Kraft weiterzumachen. Und ich denke, dass auch kleine Alltagsdinge wie ein gutes Essen, schönes Wetter und Begegnungen mit lieben Menschen dazu beitragen, Kraft zu schöpfen. Hier habe ich während meiner Krankheitsgeschichte gelernt, achtsamer zu sein und auch kleine Momente des Alltags zu genießen.