von Kantor Thomas Drees
Die Klais-Orgel mit 27 klingenden Registern wurde in den 60er Jahren für die Kirche St. Laurentius in Haltern am See gemeinsam mit dem damaligen Kirchenmusiker Hubert Kopper konzipiert. Sie verfügte über eine mechanische Spieltraktur und eine elektrische Registerschaltung mit zwei Kombinationen und einem Handregister.
Da im Jahre 2025 der Abriss der Laurentiuskirche erfolgte, wurde das hochwertige Instrument von der Orgelbaufirma Friedrich Fleiter (Nienberge) in die Wallfahrtskirche an dem Annaberg übertragen.
Das ehemalige Rückpositiv wurde zum Schwellwerk mit Plexiglaskappen umkonzipiert.
Die nun überarbeitete Orgel besitzt eine vollelektronische Spiel- und Registertraktur mit einem modernen Setzcomputer und umfassenden Spielhilfen.
Der 2-manualige Spieltisch wurde von der Firma Fleiter mit einer neuen Klaviatur sowie neuen Registerwippen ausgestattet und ist fahrbar.
Die aktuelle Disposition:
I Pedal C-f1
1 Subbass 16'
2 Principal 8'
3 Gedacktbass 8'
4 Choralbass 4'
5 Nachthorn 2'
6 Mixtur 5fach
7 Fagott 16'
8 Trompete 8'
II Schwellwerk C-g3
9 Lieblich Gedackt 8'
10 Principal 4'
11 Blockflöte 4'
12 Waldflöte 2'
13 Terz 1 3/5'
14 Quinte 1 1/3'
15 Scharff 5fach
16 Holzdulcian 16'
17 Rohrschalmey 8'
18 Tremulant
19 Ped I
20 Ped II
21 II/I
III Hauptwerk C-g3
22 Quintade 16'
23 Principal 8'
24 Gemshorn 8'
25 Octav 4'
26 Rohrflöte 4'
27 Octav 2'
28 Sesquialter 2fach
29 Mixtur 4-6fach
30 Cymbel 3fach
31 Trompete 8'
Setzercomputer:
mit Kombinationen (1000fach)
Manual- und Pedalkoppeln
Super- und Subkoppeln in allen Werken
Transpositionsmmöglichkeit