»Denn ich will euch eine Zukunft und eine Hoffnung geben.« Jeremia 29,11

St. Lambertus/St. Laurentius

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St. Lambertus/St. Laurentius

Kirchenmusik in St. Laurentius und St. Lambertus

Hochämter, Festgottesdienste, Familiengottesdienste, Firmungen, Hochzeiten, ... werden oftmals mit besonderer Musik gestaltet. Diese Aufgabe übernimmt in beiden Gemeinden der Kirchenchor St. Lambertus/St. Laurentius und in der Gemeinde St. Laurentius gibt es zudem noch die Regenbogenband für solche Gelegenheiten.

Unser Vorstand

Präses Veronika Bücker
Chorleiterin Elina Semenova
1. Vorsitzende/r Peter Rütter
2. Vorsitzende/r Bernard Homann
1. Schriftführer/in Angela Sievert-Lueg
2. Schriftführer/in Monika Hillers
1. Kassierer/in Helmut Hans
2. Kassierer/in Monika Homann
Internetbeauftragter Helmut Hans
Beisitzer/innen Barbara Disselkamp
  Angelika Hemsing
  Josef Kloe
  Hedwig Peters
  Christel Voigt
  Helmut Wilkes

Kontaktpersonen des Kirchenchores St. Lambertus/St. Laurentius

Wenn Sie unseren Chor erleben und uns kennenlernen möchten, sprechen Sie uns doch ruhig an. Kommen Sie doch einfach ganz unverbindlich mal  zu einer Chorprobe dazu oder rufen Sie uns an:

Elina Semenova   157 303 404 22         

Peter Rütter         02360/1661          peter_ruetter@web.de

Helmut Hans        02364/3734          helmut.hans@web.de

GEMEINSAMES SINGEN TUT MEINEM KÖRPER UND DER SEELE GUT!

Unsere Chorproben

Sie finden jeden Dienstag von 18.00 bis 19.30 Uhr statt. In den Monaten von November bis Februar treffen wir uns im Pfarrheim St. Laurentius, Augustusstr. 18. Danach wechseln wir ins Pfarrheim St. Lambertus in Lippramsdorf, Pastoratsweg 20. Wir bilden jeweils Fahrgemeinschaften, soweit es gewünscht wird.

Sie müssen nicht über Notenkenntnisse verfügen. Es genügt einfach, wenn Sie ganz persönlich das Gefühl haben: Singen macht mir Spaß und dies besonders  in einem Chor. Na dann kommen Sie doch einfach mal ganz unverbindlich zu einer Chorprobe dazu! Sie werden schon bald erleben, wie gut es Ihnen tut!  Übrigens: Aktuelle Faltblätter (Flyer) über unseren Chor liegen in den jeweiligen Pfarrheimen und Kirchen für Sie zum Mitnehmen bereit. - Es wäre schön, wenn wir bereits jetzt vielleicht ein wenig Interesse bei Ihnen gefunden haben.

Unsere Chorleiterin

Mit Beginn des Jahres 2020 hat es einen Wechsel in der Chorleitung bei uns gegeben. Mit Elina Semenova übernimmt nun eine Frau die musikalische Leitung unseres Chores. Sie ist in St. Petersburg geboren und lebt seit sechs Jahren überwiegend in Deutschland. Sie hat in  ihrer Heimatstadt Musik studiert und ist ausgebildete Pianistin. Auch die Kirchenmusik ist ihr Zuhause. Für beide Seiten beginnt somit ein ganz neues Musikleben, so kann man es bezeichnen. Aber  alle sind sehr bemüht, dass dies ein erfolgreicher Weg wird. - Wie wäre es, wenn Sie uns vielleicht erst einmal ein Stück dieses gemeinsamen Weges begleiten würden? Hätten Sie nicht Lust dazu ? Alle 50 Chormitglieder freuen sich auf Sie !

Unsere aktiven Chormitglieder

S O P R A N

Damm, Hannelore | Disselkamp, Barbara | Hans, Regina | Hardes, Irmgard | Husmann, Annette |Langendonk, Regina |Lensdorf, Mechthild | Lensing, Elisabeth| Peveling, Elisabeth | Rütter, Maria | Sanders, Annemarie | Sievert-Lueg, Angela | Ufermnann, Maria | Voigt, Christel | Wilkes, Margret ( 15 )

A  L  T

Fährmann, Christel | Franzen, Walburga | Girzalsky, Lotti | Große Onnebrink, Agnes | Hahn, Hannelore | Hahn, Margret | Hass, Elsbeth | Hemsing, Angelika| Hillers, Monika| Homann, Monika | Hoppe, Rosi |Jöhring, Hanne |Kreienkamp, Margret |Overhoff, Maria| Pamme, Maria |Peters, Hedwig | Pieper, Gertrud | Winkelhaus, Mechthild | Wöstmann, Anneliese ( 19 )

T  E N O R

Gottwald, Horst | Hans, Helmut | Kloe, Josef | Peveling, Heiner | Wilkes, Helmut ( 5 )

B  A  S  S

Bücker, Heinz |Hahn, Hans-Jürgen | Hoeseler, Rainer | Homann, Bernhard | Hülsmann, Josef | Jöhring, Horst | Kammelski, Kurt | Krämer, Friedhelm | Mertmann, Josef | Rütter, Peter | Ufermann, Egon ( 11)

Termine im Kj. 2020

Aktualisiert am 20.03.2020    
     
SO 13.09.2020 00 00 Uhr Jahresausflug
SO 28.06.2020 10.00 Uhr "Kirche am Strand"
SO 19.04.2020 18.00 Uhr Gottesdienst in St. Laurentius
SA 11.04.2020 21.00 Uhr Osternacht in St. Lambertus
SA 28.03.2020 09.30 Uhr 85. Geburtstag eines Chormitgliedes - wird verschoben
DI 17.03.2020 18.00 Uhr Bis auf Weiteres fallen alle Chorproben und Auftritte aus
DI 03.03.2020 18.00 Uhr Jahreshauptversammlung Pfarrheim St. Laurentius
DI 21.01.2020 19.30 Uhr Vorstandssitzung nach der Chorprobe
DI 07.01.2020 18.00 Uhr Erste Chorprobe mit Elina Semenova; Pfarrheim St. Laurentius; Kennenlernabend
SO 05.01.2020 17.00 Uhr Krippensingen in St. Lambertus; 16.15 Uhr Orgelbühne

Rückblick auf Veranstaltungen und Auftritte im Kj. 2020

03. März 2020: Jahreshauptversammlung

Obwohl in diesem Jahr keine Vorstandswahlen anstanden, kam doch während des ganzen Abends nie lähmende Langeweile auf. Das begann schon damit, dass der Vorsitzende, Peter Rütter, die erwartungsvoll und hungrig gestimmten Teilnehmer erst einmal auf die vorliegende Tagesordnung verwies, die es gelte pflichtgemäß zuerst mal abzuarbeiten („erst die Arbeit, dann das Vergnügen“), danach könne man sich auf die wiederum zu Hause liebevoll zubereiteten Köstlichkeiten freuen.

Die ersten sieben Tagesordnungspunkte erledigte man sehr zügig, wobei der Jahresbericht der Schriftführerin von Monika Hillers, in Vertretung für Angela Sievert-Lueg, vorgetragen wurde. Über die Kassenlage berichtete der Kassenwart Helmut Hans und als neuen Kassenprüfer wählte man Friedhelm Krämer.

Unter dem Tagesordnungspunkt „Bericht aus der letzten Vorstandssitzung“ gab es doch einigen Gesprächsbedarf. So tauschten sich die Anwesenden ua. darüber aus, wie die Probenabläufe unter der neuen Chorleiterin vielleicht verbessert werden könnten. Kontrovers diskutierte man auch darüber, wie oft die Chorproben in Haltern und in Lippramsdorf stattfinden sollen. Josef Kloe und Bernhard Homann informierten über den Stand der Vorbereitung zum diesjährigen Jahresausflug, der für den 13.9.2020 mit einer Schifffahrt auf dem Rhein, geplant ist. Neu für die Mitglieder wird sein, dass die jeweiligen Protokolle der Vorstandssitzungen in den Chorproben offen eingesehen werden können. Helmut Hans wies gegen Ende der Versammlung darauf hin, wonach jeder Chor laut Satzung der Kirchenchöre der Diözese Münster verpflichtet sei, eine Anwesenheitsliste für die Chorproben zu führen. Dies lehnten die Mitglieder nach einer längeren Diskussion allerdings ab. Und den Schlusspunkt in dieser Versammlung setzte wieder mal Gertrud Pieper, die alle Erlebnisse und Gefühle aus den ersten Proben im neuen Jahr humorvoll und in Versform zu Gehör brachte.

Jetzt nun galt es sowohl für die anwesende Chorleiterin, Elina Semenova, die mehr als 40 aktiven Sängerinnen und Sänger sowie die passiven Mitglieder, es in vollen Zügen zu genießen, wie ein Schwarm von Frauen aus der Küche kommend, mit verführerischen Leckereien für einen harmonischen Ausklang dieses Abends sorgten.

07. Januar 2020: Erste Chorprobe mit neuer Chorleiterin

Es muss sich schon etwas ganz Besonderes ereignen, wenn an dieser Stelle darüber berichtet wird, wie eine Chorprobe verlaufen ist. Die frohe Botschaft für alle Chormitglieder nach den Festtagen lautete nämlich: Zur ersten Probe im neuen Jahr benötigen wir keine Notenblätter, es muss kein hohes C gesungen werden und wir sitzen auch nicht nach Stimmen getrennt zusammen.

Es ist kurz vor 18 Uhr, die Männer und Frauen, bunt gemischt platzieren sie sich an den Tischen, die wieder so einladend und verlockend gedeckt sind, wie es fast nicht schöner Weihnachten zu Hause hätte sein können. Und mitten dazwischen, eine Frau, die mit ihrem ansteckenden Lächeln die Herzen ihrer künftigen „Schüler“ in Windeseile erobert. Also ein ideales Umfeld, wie man es sich für einen so genannten Kennenlern-Abend mit der neuen Chorleiterin nicht besser wünschen kann.

Aber der Vorstand hatte sich zu dieser ersten Probe auch noch etwas ganz anderes einfallen lassen. Natürlich waren viele neugierig darauf, aus Elinas Leben, aus St. Petersburg und über ihrem beruflichen Werdegang mal etwas mehr zu erfahren. Maria Rütter und Helmut Hans, in der Mitte die neue Chorleiterin,  so nahmen die drei sehr locker auf Thekenhockern sitzend, ihre erwartungsvolle Position ein.  Annähernd 20 Fragen hatten beide vorbereitet und diese natürlich im voraus auch mit ihr abgestimmt. Und es entwickelte sich tatsächlich ein sehr spannendes Interview, das die beiden Chormitglieder mit ihr führten. „Hast du schon eine Wohnung in Haltern?“ oder „Was hat dich zu Beginn in Deutschland am meisten überrascht?“ und „Worin liegen die größten Unterschiede zwischen Russland und dem Leben jetzt in Haltern?“ wollten die Fragesteller zum Beispiel gerne wissen. „In Deutschland ist alles sehr, sehr sauber und geordnet“, stellte sie schon etwas stolz fest. Nach einer guten halben Stunde hatte Elina dann - vorher noch etwas aufgeregt - ganz locker alles gut überstanden.

„Ich komme nun zu euch an den Tischen und dann erzählt ihr mir etwas aus eurem Leben und von dieser schönen Stadt“, lächelte sie in den Saal; das Mikrofon war nun endgültig stumm. Auch Präses, Veronika Bücker, wollte sich so einen informativen und leckeren Abend natürlich nicht entgehen lassen. Einer wurde allerdings doch etwas schmerzlich vermisst in dieser frohen Runde, obwohl man ihn doch morgens im Saal noch gesehen hatte: der festlich geschmückte Weihnachtsbaum.

Rückblick auf Veranstaltungen und Auftritte im Kj. 2019

25./26.12.2019: Weihnachten in St. Lambertus u. St.Laurentius; Abschied vom Chorleiter

Keine Zeit ist so geprägt von stets wiederkehrenden Ritualen wie der Advent und die Festtage zu Weihnachten. Nicht nur Kerzenschmuck in den Fenstern, der stolze Weihnachtsbaum in der Wohnung, nein, auch die passende Musik zu Hause und in der Kirche, sie alle bilden ein Bündel von Ritualen, die uns immer wieder ein glückliches Gefühl des nun Zuhauseins vermitteln.

Zu Hause, so fühlten sich auch die Gottesdienstbesucher am 1. Weihnachtstag um 10 Uhr in St. Lambertus. Und von ihrem Kirchenchor, da erwarteten sie an diesem Morgen sicherlich nicht eine z.B. schwierig zu singende Kantate von Bach, sondern der Chor wollte wieder mal die Sehnsucht stillen nach alten Wegmarken, Orientierungsleitplanken und Liedinhalten, die eben so sind, wie sie sind. Denn die Menschen merken in Zeiten der fortschreitenden Digitalisierung sowie des global agierenden Arbeitsmarktes, dass immer mehr Anker verloren gehen, die menschliche Seele aber ein suchendes Wesen ist. Deshalb passte es gut ins Programm, dass so vierstimmige Lieder wie „ Weihnacht kehret wieder“, „Es ist ein Ros entsprungen“ oder „Tollite hostias“ , von der Orgelbühne aus ins gut gefüllte Kirchenschiff für festliche Stimmung sorgten. Mit „Brich an du schönes Morgenlicht“ und dem immer wieder gern gehörten „Transeamus usque Bethlehem“ machte sich zum Schluss des Gottesdienstes vom Altar bis zur Orgelbühne ein Gefühl spürbar breit, die Seelen aller im geschmückten Kirchenraum mit Musik mal wieder ein wenig gestreichelt zu haben. Das von allen gesungene „O, du fröhliche“ tat dann auch noch so richtig gut.

Am 2. Weihnachtstag, um 18 Uhr in St. Laurentius, da bot der Chor ein sehr ähnliches Liedprogramm, wobei allerdings bei jedem Mitglied zu spüren war: Dieser Abend, es ist der letzte gemeinsame, offizielle Auftritt mit Marko Weibels. Jeder war deshalb ganz besonders angespannt und bemüht, sich nur keinen Patzer zu erlauben, denn das hätte unser Chorleiter dann nun wirklich nicht verdient gehabt. Aber alles war stimmig, obwohl eine größere Zahl von Chormitgliedern fehlte.

Nach Schluss des Gottesdienstes ergriff unser Vorsitzender, Peter Rütter, das Wort, um sich noch einmal ganz herzlich für die geleistete Arbeit zu bedanken. „Du hast, lieber Marko, beide Chöre drei Jahre lang geleitet und sie dann im Jahr 2013 mit geschickter Hand zu einer Chorgemeinschaft zusammengeführt“, erklärte er. Und dass diese Gemeinschaft bis zum heutigen Tage so gut harmoniere, sei unter anderem auch sein Verdienst, stellte er fest. Zudem würden viele Menschen in der gesamten Pfarrei sein exzellentes Orgelspiel künftig sicherlich sehr vermissen. Der Chorleiter zeigte sich tief berührt und bemerkte: „Wir werden uns ja nicht aus den Augen verlieren, denn ich bleibe ja weiterhin in Lippramsdorf wohnen“, stellte er beruhigend fest. Die gemeinsame Arbeit mit dem Chor habe ihm zudem immer viel Spaß bereitet. „Mit der neuen Chorleiterin wünsche ich euch von Herzen viel Erfolg“, rief er allen Sängerinnen und Sängern ermutigend zu. Peter Rütter überreichte als Abschiedsgeschenk einen Gutschein für den Besuch im Konzerthaus Dortmund. Auch unser Präses, Veronika Bücker, ließ es sich nicht nehmen, den Chorleiter für seine geleistete Arbeit zu danken und sie wünschte ihm einen guten Start in Marl. Und für alle, die über den Weggang des Chorleiters ein wenig enttäuscht oder auch traurig sind, mögen die Worte von Johann Wolfgang von Goethe vielleicht ein kleiner Trost sein:

                                     Heute geh ich. Komm ich wieder,                                                                                                               singen wir ganz andere Lieder.                                                                                                                 Wo soviel sich hoffen lässt,                                                                                                                          ist der Abschied ja ein Fest.

Möge Gottes schützende Hand ihn auf seiner neuen Reise stets begleiten.

Sonntag, 24. 11.2019: Patronatsfest in St. Lambertus

Alle Jahre wieder, so könnte man diesen folgenden Text auch betiteln, wenn es darum geht, über das traditionelle Cäcilienfest zu berichten. Ja, es ist einfach ein jährlicher Höhepunkt im musikalischen Jahresplan eines jeden Kirchenchores. Und so war es dann auch nicht sehr verwunderlich, wenn fast alle 50 Chormitglieder äußert pünktlich, froh gestimmt und festlich gekleidet zum erforderlichen Einsingen auf der Orgelbühne sich einfanden. Nur bei einem wollte diese Festtagsstimmung nicht so recht aufkommen, und das gerade bei unserem Chorleiter? Eine schwere Erkältung machte ihm sehr zu schaffen, sprechen kaum möglich. Aber er hat uns trotzdem noch souverän durchs Programm geleitet und zum Auszug noch so richtig mal die Orgelpfeifen erklingen lassen. Den Gottesdienst um 10 Uhr zelebrierten gemeinsam Pfarrer em. Werner Schröder mit Pater Elias, einem Ordenspriester, der aus der Gemeinde St. Laurentius stammt und einen kurzen Heimaturlaub hier verbringt. Veronika Bücker, Pastoralreferentin und gleichzeitig Präses des Kirchenchores, wies in ihrer erfreulich kurzen Predigt auf die Bedeutung und Entstehung des Christkönigsfestes hin, das an diesem Sonntag ebenfalls kirchlich gefeiert wurde. Zudem begleitete sie mit ihrer Querflöte im musikalischen Teil der Heiligen Messe bei zwei Stücken sowohl den Chor als auch die Orgel sehr harmonisch mit. Auch wenn der Chor diesmal kein neues Liedgut zu Gehör brachte, so stellte sich bei den Gläubigen doch eine gewisse Festtagsstimmung ein, denn auch vertrautes Liedgut schafft eine Atmosphäre zum Wohlfühlen.

Im Hotel Teltrop wartete mittags sodann das gemeinsame Essen, das auch diesmal wieder keine Wünsche offen lies. Zuvor allerdings galt es, Jubilare zu ehren und neue Mitglieder offiziell in die Chorgemeinschaft aufzunehmen. So bekamen Hedwig Husmann für 40 Mitgliedschaft und Gertrud Pieper für 60 Jahre Treue zum Chor Blumen und Urkunden überreicht. Und Maria Overhoff erklärte der Vorsitzende Peter Rütter so gar zum Ehrenmitglied. Neu aufgenommen in den Chor wurden Elisabeth Lensing und Regina Langendonk. Und was sich im Chor in den letzten Monaten so am Rande alles ereignet hatte, darüber berichtete sehr humorvoll und in Versform Hanne Jöhring. Zum Abschluss erhielt jede Sängerin für ihren stetigen und aufopfernden Einsatz bei den gemütlichen Abenden eine Blume in Form des Weihnachtssterns überreicht.

Bei aller Freude an diesem Tag, war aber bei den Chormitgliedern doch auch verständlicherweise eine beeindruckende, schmerzliche Wehmut zu verspüren. „Das war unser letztes gemeinsame Cäcilienfest, das ich mit euch feiern durfte“, erklärte sichtlich bewegt, Chorleiter Marko Weibels. Denn bekanntlich höre er ja Ende des Jahres in der Pfarrei St. Sixtus auf und er werde dann in der Pfarrei St. Edith Stein in Marl, beruflich weiter tätig sein, ergänzte er schweren Herzens. - Ein Weggang der weh tut, und das nicht nur für unseren Chor. – Über die Verabschiedung, Ende Dezember, werden wir an dieser Stelle noch besonders berichten.

Sonntag, 8. September 2019: Glaubenswoche im Festzelt – Rudelsingen

Kirche und Rudelsingen, wie geht das eigentlich zusammen? Es muss wohl gepasst haben, denn das auf dem Marktplatz aufgebaute Zelt war nach dem Gottesdienst um 15 Uhr, doch sehr gut gefüllt, und das nicht nur von den Sängern und Sängerinnen der mitwirkenden Chöre.

Dieser Tag begann für unseren Chor allerdings mit einer Hiobsbotschaft: Chorleiter Marko Weibels konnte kurzfristig krankheitsbedingt leider nicht mitwirken. Und in so einer plötzlich auftretenden Notsituation ist es dann stets zum Vorteil, wenn man nie abreißende, und gute Kontakte zu nachbarschaftlichen Chören hat und diese auch zu pflegen weiß. So war es für Claudia Kittel, Chorleiterin des Kirchenchores St. Maria Magdalena Flaesheim, ganz selbstverständlich, dass sie vertretungsweise uns durchs Programm leiten würde. Obwohl vorher nicht mit ihr geprobt, schaffte sie es mit ihrer unwiderstehlichen, fröhlichen Art, einen gelungenen Auftritt den anwesenden Gästen darzubieten. Sowohl bei den Solostücken als auch bei den Liedern, wo alle Gäste im Zelt mit einstimmten, machte sich frohe und erleichterte Stimmung breit. Und für Abwechselung auf der Bühne wurde schließlich auch gesorgt: Gemeinsam mit dem Flaesheimer Kirchenchor erklang der eine und andere bekannte Kanon, bei denen die Zeltbesucher gut gelaunt mit einstimmten. Anschließend brachte der Flaesheimer Chor aber auch noch einige Lieder ohne unsere Stimmen zu Gehör. Wenn auch die Unterhaltung der Gäste manchmal ein wenig störend wirkte und der eine oder andere sich deshalb vielleicht an vergangene Schützenfestzeiten erinnert fühlte, so wurde doch die gesamte gesangliche Bandbreite der unterschiedlichen Stilrichtungen sehr einfühlsam zu Gehör gebracht.

Samstag, 01.06.2019: Abschluss des Marienmonats Mai auf dem Annaberg

Die Kapelle auf dem Berg, so wird so auch bezeichnet, eingebettet zwischen den Gemeinden St. Lambertus, St. Laurentius sowie von St. Sixtus, lud an diesem Wochenende wieder zur feierlichen Abschlussfeier des Marienmonats ein. In ganz unregelmäßigen Abständen sieht sich unser Chor verpflichtet, dort mal einen Gottesdienst gesanglich mitzugestalten. Für Chorleiter Marko Weibels bot sich dies daher Samstagabend besonders an, zumal Pater Elias, aus Österreich kommend, den Gottesdienst zelebrierte.

Passend zum zu Ende gegangenen Marienmonat trug der Chor mit fünf mehrstimmigen Liedern zu einem festlichen Gottesdienst bei. Zur abschließenden Prozession auf dem Weg zur Mariengrotte reihten sich alle Chormitglieder auch noch ein, um dort noch mal ein Abschlusslied „ Gruß dir, Mutter, Quell der Gnaden…“ während einer kurzen Andacht, unter schattigen Bäumen, zu Gehör zu bringen. Viele Gottesdienstbesucher nutzten wieder diese alljährliche Tradition, um damit auch ihre ganz persönliche Verbundenheit mit „ihrem“ Annaberg zum Ausdruck zu bringen.

Freitag, 24. Mai 2019: Grillabend am Heimathaus Lippramsdorf

Schweigen. 90 Minuten. Jeder Chorsänger kennt das: Wer während der Chorprobe es wagt, mit seinem Nachbarn – links oder rechts – ganz private Dinge zu besprechen, der verstößt gegen den allgemeinen Verhaltens-Kodex eines jeden Chores. Und allein aus diesem Grunde ist es schon wichtig, dass sich 50 Menschen einmal ganz ungezwungen treffen - die Noten f oder fis spielen mal keine Rolle -, um sich auch privat noch näher kennen zu lernen.

So ein Grillabend am Heimathaus in Lippramsdorf ist für den Chor alle zwei Jahre mittlerweile schon gute Tradition. Josef Cloe und Bernhard Homann, zwei ganz erfahrene Chormitglieder, die so einen Abend perfekt vorbereiten können, hatten auch diesmal wieder gute Arbeit geleistet. Bei idealem Wetter machte sich ein Teil des Chores vorher mit dem Rad gen Westen auf den Weg, um die blühende Landschaft zu genießen, natürlich (fast) alle mit einem Pedelec. Und gegen 18 Uhr waren dann alle an den Tischen versammelt: aktive und passive Mitglieder, Angehörige und Bekannte, einfach eine große Chorgemeinschaft. Draußen an den Tischen sitzend, galt es nun, das von den Frauen zubereitete Salat-Buffet sowie den köstlichen Nachtisch zu genießen. Dem Monat Mai – über ihn freut man sich ja besonders – erwies man natürlich auch die Ehre, denn bekannte Mailieder schallten bei untergehender Sonne in den Lippramsdorfer Abendhimmel.

Nach zweieinhalb Stunden waren nur zufriedene Gesichter zu sehen und selbst in der Küche herrschte schon wieder westfälische Ordnung. Als nun zum Abschluss das Volkslied „Kein schöner Land“ gesungen wurde und die dritte Strophe erklang mit „Drum Brüder eine gute Nacht…“, da fühlte ein jeder: wir haben uns heute Abend nicht nur versammelt, sondern wir waren wieder einmal vereint am Tisch.


Dienstag, 05.03.2019: Jahreshauptversammlung                                                                              Stehen keine Neuwahlen zum Vorstand auf der Tagesordnung, dann ist so eine Versammlung im Allgemeinen ein so genannter Selbstläufer. Aber umso erstaunlicher war es dann doch, wonach 47 der 50 Mitglieder sich um 18 Uhr im Pfarrheim St. Lambertus eingefunden hatten. Sicherlich nicht ganz von der Hand zu weisen hat hierfür bestimmt auch die Einladung eines Chormitgliedes eine Rolle gespielt, den Chor zum Abschluss des Abends mit Köstlichkeiten zu verwöhnen.                                                              

Sehr zufrieden zeigten sich die Mitglieder mit dem aktuellen Kassenbestand, wobei der Vorsitzende, Peter Rütter, das erstmals praktizierte freiwillige Spendenverfahren mit einer Spardose, besonders lobend erwähnte. Chorleiter Marko Weibels stellte die Termine fürs 2. Halbjahr vor und regte dabei an, erstmals beim ökumenischen Sommerfest am 4.7.2019 (Im Hundel) teilzunehmen. Gespannt waren die Teilnehmer, was der Vorstand zu berichten hatte, bezüglich des geplanten Projektchores, mit Start am 12.03.2019. Hierzu führte Marko Weibels aus, dass die selbst erstellten Flyer in Kirchen und Pfarrheimen auslägen und alle Plakate aushängen würden. Um die Pressearbeit kümmere sich Helmut Hans.                             

Unter Punkt Verschiedenes – nicht selten werden hierbei die wichtigsten und interessantesten Probleme besprochen – wurde ua. angeregt, künftig verstärkt Kontakt mit den anderen Chören der Pfarrei, insbesondere mit den so genannten Dorfchören zu suchen. Bereits um 18.45 Uhr konnte Peter Rütter abschließend äußerst zufrieden feststellen, man habe wieder in beiden Gemeinden mit dem Chorgesang den Gottesdienstbesuchern sicherlich eine Freude bereitet und zu einer festlichen Stimmung in den Hl. Messen beigetragen. Dem konnte sich der anwesende Präses, Veronika Bücker, mit Genugtuung nur anschließen.

Rückblick auf Veranstaltungen und Auftritte im Kj. 2018

25./26. Dezember 2018: Weihnachten in St. Lambertus u. St. Laurentius

Da war doch schon ein wenig Sorge und Unruhe bei den Chormitgliedern zu verspüren, als es zwei Wochen vor Weihnachten plötzlich hieß: Der Chorleiter ist krank – die Chorprobe fällt aus. Aber trotzdem ist alles doch noch gut gelungen.

Am ersten Weihnachtstag morgens, wenn alle anderen noch gemütlich am Kaffeetisch versammelt sind, dann machen sich die 50 Chormitglieder gegen 8.30 Uhr bereits auf den Weg, um auch pünktlich um 9 Uhr mit dem Einsingen auf der Orgelbühne beginnen zu können. Wie schon in den Vorjahren, so war auch diesmal von einer angemessenen temperierten Kirche nicht viel zu spüren. Aber vielleicht hat der eine oder andere sich einfach gesagt, im Stall zu Bethlehem waren sicherlich ähnliche Temperaturen, da wollen wir hier noch mal ganz zufrieden sein. Mit sechs mehrstimmigen Liedern - zum Schluss des festlichen Gottesdienstes das feierliche Transeamus ( Joseph Schnabel) natürlich nicht fehlen durfte – war es ein sehr abwechslungsreiches Musikprogramm, wobei auch die Gottesdienstbesucher nicht nur zuhören, sondern selbst häufig gesanglich mit einstimmen durften. Bevor Chorleiter Marko Weibels zum Auszug noch mal alle Register der Orgel einmal ziehen durfte, gab es dankbaren Applaus aus dem gesamten Kirchenschiff hinauf zur Orgelbühne. Seine beiden Daumen gingen hoch (ich war sehr zufrieden), „und wir sehen uns morgen um 17 Uhr in St. Laurentius“, gab der Chorleiter seinen Chormitgliedern mit auf den Heimweg.

Am zweiten Weihnachtstag, dem Stephanustag, war alles doch ein wenig anders. Insgesamt wirkte das gesamte Umfeld, gefühlsmäßig etwas lockerer und entspannter. So zog es die meisten Chormitglieder nicht sofort zu ihrem  Arbeitsplatz, der Orgelbühne, sondern die am neuen Ort aufgebaute Krippe war es, wo man sich gespannt zuerst hingezogen fühlte. Das vorbereitete Liedprogramm entsprach dem des Vortages, wobei die einzelnen Stimmen sich doch teilweise in veränderter Zusammensetzung darboten, was allerdings kein Nachteil war. Pfarrer André Pollmann bedankte sich zum Schluss des Gottesdienstes für die musikalische Mitgestaltung und den stetigen Einsatz sinngemäß mit den Worten: „Ihr Sängerinnen und Sänger, ihr seid immer dienstbereit – und das nicht nur zur Weihnachtszeit.“

An zwei verschiedenen Orten, in zwei ganz unterschiedlichen Kirchen den Menschen die frohe Weihnachtsbotschaft mit festlicher Musik näher zu bringen,  das ist für den Chor keine schwere Last, sondern ein besonders zu schätzendes Privileg – andere Chöre würden uns darum vielleicht beneiden. Und da fällt es dann auch nicht mehr so sehr ins Gewicht, wenn in einer Kirche die Besucherbänke mal quer – einfach anders stehen.

Ein harmonisch, erfolgreich und manchmal sehr spannendes Kirchenmusikjahr neigt sich nunmehr dem Ende zu. Verbunden mit einem herzlichen Dankeschön für den immer gezeigten Einsatz, wollen wir ins neue Jahr mit frohem Mut und immer guter Stimme starten.

Sonntag, 25. November 2018: Feier des Cäcilienfestes

Für jeden Kirchenchor ist es alljährlich immer wieder ein ganz besonderes Ereignis, wenn es gilt, das Fest der Schutzpatronin nicht nur zu feiern, sondern sich auch der historischen Bedeutung bewusst zu sein. Wie konnte dieser Tag anders auch nicht beginnen, als mit einem festlichen Gottesdienst in der Gemeinde St. Lambertus. Fast vollzählig trafen sich alle 50 Chormitglieder pünktlich zum Einsingen auf der Orgelbühne. Nun hätte man meinen können, jeder sucht sich nun seine Notenmappe um mit dem Einsingen beginnen zu können. Aber nein – staunen war erst einmal angesagt. Denn unser Chorleiter, Marko Weibels, er hatte sich für diesen Tag ganz besonders festlich gekleidet und man sah also sofort, wer hier heute Morgen den Ton angibt. Während des Gottesdienstes kam auch unsere geistliche Begleiterin, Veronika Bücker, zum Einsatz. In einer kurzen Predigt wies sie darauf hin, wie wichtig es im Leben sei, Halt und Sicherheit zu haben. „Ein Gottesdienst ohne Musik ist einfach nicht denkbar“, stellte sie zudem ganz selbstverständlich fest. Und zum Schluss zitierte sie den alten Kirchenvater, den Heiligen Augustinus: „Wer singt, betet doppelt!“. Mit sechs mehrstimmigen Liedern blieb auch noch Raum für die Gemeinde, sich gesanglich in die Liturgie mit einzubringen.

Zum anschließenden weltlichen Teil, ging es sodann ins Hotel Teltrop, wo die Zeit bis zum gemeinsamen Essen genutzt wurde, um unter anderem zwei Chormitglieder für ihre Jahrzehnte lange Treue zum Chor besonders zu ehren. Urkunde und einen passenden Blumenstrauß überreichte Peter Rütter an Rosi Hoppe, die 40 Jahre dem Chor die Treue gehalten hat sowie an Maria Pamme, die sogar 50 Jahre unserer Gemeinschaft nun schon angehört. Auch Chorleiter Marko Weibels zeigte sich sehr erfreut über 90 Jahre gemeinsame Freude an der Musik. Und was sich im Chor in den letzten Monaten so alles am Rande noch ereignet hatte, darüber berichtete sehr humorvoll und in Versform – wer könnte es auch anders sein – Hanne Jöhring.

Bevor zum Abschluss des Tages ein jeder den schon lang erwarteten Gang zum leckeren Buffet antreten durfte, erklang es inbrünstig durch alle Räume: „Aller Augen warten auf dich, Herre“. Und nicht hinter, sondern sogar auf dem Buffet-Tisch passte eine Person mit freundlichem Lächeln auf, dass auch alles ruhig und verständnisvoll ablief: Es war die erstmals gezeigte Madonna der Heiligen Cäcilia – ein Geschenk aus dem Privatbesitz eines Gemeindemitgliedes aus St. Laurentius. Sie wird uns künftig bei allen Veranstaltungen schützend begleiten.

Ja, irgendwie ist ja auch was dran: Gemeinsames Singen, das ist etwas fürs Herz, das macht gute Laune und es berührt die Seele. Texte prägen sich ein, und Lieder werden sogar manchmal zum Ohrwurm. So predigt Gott das Evangelium auch durch die Musik.

Sonntag, 15. Juli 2018: Jahresausflug nach Paderborn

„Behütet und bedacht“, dieses Motto der am 28. Juli beginnenden alljährlichen Liboriwoche, es begrüßte uns in allen Straßen, leuchtete in ganz unterschiedlichen Farben an sorgfältig aufgestellten Fahnenmasten und natürlich innerhalb und außerhalb aller Paderborner Kirchen. Und so stand auch fast der ganze Tag im Zeichen des bald beginnenden Stadtfestes, angefangen von seiner ursprünglichen christlichen Bedeutung bis hin zum aktuellen, religiös gefärbten Volksfestes.

Für die annähernd 50 Teilnehmer hatte das Vorbereitungsteam bereits morgens auf der Hinfahrt schon eine kleine Überraschung eingeplant. Denn bereits auf halber Strecke legte der Bus auf dem Rastplatz in der Nähe von Soest eine gut halbstündige Pause ein. Hier hatte es dann ein Chormitglied wirklich gut gemeint und versorgte alle Reiseteilnehmer mit einem leckeren Frühstück. Es war einfach ein Dankeschön für viele harmonische Jahre im Chor und ein runder Geburtstag kam als Anlass noch hinzu.

Aber um 11.30 Uhr stand dann ja auch schon die Stadtführung in Paderborn auf dem Programm., wobei eine Unterrichtsstunde in der Schule nicht besser hätte sein können, um sich über Kaiser Karl d. Großen, das Wirken der Fürsten und Kurfürsten sowie über den missionarischen Einsatz des Heiligen Bonifatius und die Geschehnisse um den Heiligen Liborius zu informieren. Etwas stolz ist man in Paderborn ganz offensichtlich auf das so genannte Drei-Hasen-Fenster, wobei alle Tiere, obwohl auf den ersten Blick nicht zu erkennen, doch mit jeweils zwei Ohren dargestellt sind. Nach dem guten Mittagessen verblieb noch ein wenig Zeit, um die fast menschenleere Innenstadt ein wenig näher kennen zu lernen. Ein leckeres Eis, das musste natürlich doch noch sein, bevor die Führung im Hohen Dom für die Besucher aus der Diözese Münster beginnen konnte. Nach einer Stunde waren die meisten nicht mehr groß aufnahmefähig und unser Chorleiter, Marko Weibels, lud zum Abschied in der Kirche zum gemeinsamen, mehrstimmigen Lied ein: Laudate omnes gentes…

Genug der Religion – denn eine gute Tasse Kaffee und ein leckeres Stück Kuchen sollten diesen Tag ja beschließen. Im ganz in der Nähe liegenden Schloss Neuhaus konnten sich dann alle diesen Wunsch erfüllen. Und selbst die Fußball-Fans unter den Teilnehmern kamen auch noch auf ihre Kosten, denn das Endspiel der WM in Moskau konnten alle draußen auf einem großen Bildschirm verfolgen. Auf der Rückfahrt bedankte sich der Vorsitzende des Chores, Peter Rütter, beim vierköpfigen Vorbereitungsteam für die sehr gute Arbeit und er lobte zudem ausdrücklich, wie umsichtig der Busfahrer an diesem Tag den Bus gesteuert habe, und das nicht nur beim Vorwärts-, sondern auch beim Rückwärtsfahren.

Freitag, 08. 06. 2018: Grillfest im Pfarrheim St. Laurentius

Ob das wettermäßig heute ein guter Tag werden würde, danach sah es am Vormittag ja noch gar nicht so recht aus. Aber am Nachmittag war dann alles gut: Vielleicht war dies auch ein Grund mit, warum doch so erstaunlich viele Teilnehmer sich einer althergebrachten, christlichen Tradition verpflichtet fühlten: Vor dem Essen, das Beten nicht vergessen. Und so zeigte sich Chorleiter Marko Weibels in „seinem Zuhause“, der Annabergkapelle, auch mehr als zufrieden, als es darum ging, einen geistlichen Impuls für diesen Tag zu setzen.

Wir haben nun 18 Uhr, der Saal im Pfarrheim füllt sich und hungrige Blicke richten sich natürlich zuerst auf das seitlich aufgebaute Mit-Bring-Buffet. „Heute darf aber nichts ‚kippen’ “, bemerkte eine erfahrene Hausfrau, und sie hatte dabei sicherlich die nicht ganz so guten Erfahrungen mit ihrer zubereiteten Speise aus dem Vorjahr noch in Erinnerung. Aber- alles ging gut! Bevor nun der Vorsitzende des Chores, Peter Rütter, das Buffet für eröffnet erklärte, richtete er pflichtgemäß seinen Dank an die vielen Helfer im Vorbereitungsdienst, ohne die so ein Abend ja gar nicht möglich sei, stellte er zufrieden fest. Nun sich draußen noch mal eben schön aufstellen für ein Gruppenfoto, dabei ein frohes Lied auf den Lippen haben und dann hatten die drei Männer, auf die es an diesem Abend in erster Linie ankam, ihr Arbeitsziel erreicht: Hans Jürgen Hahn, Bernhard Homann und Josef Kloe servierten die ersten Grillspezialitäten dieses Abends. Und wie zu hören war, blieben diesmal auch keine Reste übrig.

Auch Gäste waren zu sehen. Sie hatte es bei der letzten Jahreshauptversammlung ja schon „angedroht“, einfach mal spontan vorbeikommen zu wollen. Und so erfreute sich an diesem Abend auch Veronika Bücker, Präses des Chores, mal wieder mit ihren Chormitgliedern gemeinsam zu speisen, sich auszutauschen und auch bei einem frohen Lied mit einstimmen zu können. Einstimmen, das wollten sich an diesem Abend auch die Fußballfans auf die bevorstehende WM. Und so war es dann nicht verwunderlich, dass zu Beginn der zweiten Halbzeit des laufenden Länderspiels – gegen 20.30 Uhr – der eine oder andere den Stuhl im Pfarrheim lieber mit seinem weichen Sofa zu Hause tauschen wollte. Aber der gutgefüllte Bauch erlebte ja ein schlechtes Spiel. Und so heißt es dann im nächsten Jahr (in Lippramdorf) wieder: gemeinsam speisen – den Teamgeist stärken.

Dienstag, 27.02.2018: Jahreshauptversammlung

Mit 50 Teilnehmern war der Saal im Pfarrheim St. Laurentius zur Jahreshauptversammlung des Kirchenchores St. Lambertus/St. Laurentius am Dienstagabend fast bis auf den letzten Platz besetzt. Bevor jedoch der erste Punkt der Tagesordnung aufgerufen wurde, galt es sich gesanglich ein wenig einzustimmen, was mit dem Lied "Ich lobe meinen Gott von ganzem Herzen", auch gut gelang. Und besondere Gäste galt es ebenfalls zu begrüßen. So ließ es sich Pfarrer André Pollmann nicht nehmen, mit seiner Anwesenheit die besondere Wertschätzung für die geleistete ehrenamtliche Chorarbeit zum Ausdruck zu bringen. Er nutzte aber auch die Möglichkeit, erstmals neue Kontakte zu den Sängern und Sängerinnen zu knüpfen.

Im Mittelpunkt stand an diesem Abend aber eine Frau: Pastoralreferentin Veronika Bücker, die in der Gemeinde St. Laurentius wohnt und in St. Lambertus seelsorglich tätig ist, wird als Präses den Chor geistlich begleiten. „Musik liegt mir einfach am Herzen“, erklärte sie bei ihrer kurzen Begrüßungsrede. Und mit ihrem ansteckenden Lächeln im Gesicht kündigte sie bereits jetzt an, sie werde ganz spontan bei der einen oder anderen Chorprobe mal dazu stoßen. Das kam gut an bei den Chormitgliedern.

Veränderungen im Vorstand gab es auch. So teilte die bisherige 1. Vorsitzende, Maria Rütter, den Anwesenden mit, dass sie aus beruflichen Gründen diese Aufgabe leider nicht mehr ausüben könne. Bernhard Homann als 2. Vorsitzender hielt darauf die in Versform vorgetragenen Dankesrede und hob dabei besonders ihre umsichtige Arbeitsweise hervor. Die Mitglieder wählten sodann mit großer Mehrheit ihren Ehemann und bisherigen Schriftführer, Peter Rütter, zu ihrem Nachfolger. Neue Schriftführerin ist Angela Sievert-Lueg und vertreten wird sie von Monika Hillers. Die Kasse wird von Angelika Hemsing mitgeprüft.

Chorleiter Marko Weibels bedankte sich zum einen für den guten Probenbesuch im vergangenen Jahr und ergänzte sehr zufrieden, man könne auch ruhig ein wenig stolz darauf sein, allein vierzehn mal musikalisch Gottesdienste mitgestaltet zu haben. Kontrovers diskutierten die Mitglieder über die Höhe des künftigen Jahresbeitrages sowie über die unterschiedlichen Möglichkeiten eines Jahresausfluges. In diesem Jahr geht es im Juli für einen Tag nach Paderborn. Nach eineinhalb Stunden klang es dann durch den Pfarrsaal: "Der Mond ist aufgegangen".